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03. Juli 2015
Dachstuhlbrand
Alarmierung:
03.07.2015 08:22
Einsatzende:
03.07.2015 13:02
Einsatzdauer:
4 Std. 40 Min.
Eingesetzte Kräfte:
25
Vor Ort:
Rettungswagen, Polizei

Tätigkeit der Feuerwehr:

Brandbekämpfung unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff


Bericht:

Am Freitagmorgen wurde die FF Vellmar zu einem Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag in den Lindenweg gerufen.

Die Feuerwehr Vellmar rückte daraufhin zunächst mit einem Löschzug zur Einsatzstelle aus. Aufgrund des Meldebildes und der Tageszeit wurde durch die Leitstelle Kassel außerdem ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Kassel zur Einsatzstelle entsandt und für Vellmar eine zweite Alarmierung mit Sirene veranlasst.

Die Einsatzkräfte fanden bei Ankunft einen in voller Ausdehnung brennenden Dachstuhl vor. Unklar war zunächst, ob sich noch Personen in dem Gebäude befinden würden.

Sofort wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und das Wenderohr zur ersten Brandbekämpfung eingesetzt.

Ein Atemschutztrupp drang gewaltsam über den Wintergarten in das Gebäude ein, um das Haus nach Personen abzusuchen. Nachdem keine Personen gefunden werden konnten, ging der Trupp mit einem C-Rohr ins Dachgeschoss vor um das Feuer zu bekämpfen. Ein Trupp der Berufsfeuerwehr kam kurze Zeit später mit einem 2. C-Rohr hinzu.

Auf der Gebäuderückseite wurde zudem ein drittes C-Rohr im Außenangriff eingesetzt.

Nachdem das Feuer eingedämmt war, wurden die Dachziegel über die Drehleiter entfernt, um an darunter liegende Glutnester gelangen zu können. Auch mehrere Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Die beiden Trupps zogen sich unterdessen aus dem Gebäude zurück u. a., weil die körperlichen Belastungen durch die schwüle Hitze an diesem Morgen sehr hoch waren und der Luftvorrat der Atemluftflaschen zur Neige ging.

Da bei den Nachlöscharbeiten immer noch unter Atemschutz gearbeitet werden musste, wurden die Feuerwehren aus Ahnatal und Fuldatal-Ihringshausen nachalarmiert.

Nach deren Ankunft wurden zunächst die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus dem Einsatz herausgelöst.

Auch die Hausbewohner waren inzwischen an der Einsatzstelle eingetroffen. Sie wurden durch den Rettungsdienst sowie Einsatzkräfte des DRK Ortsverbandes betreut.

Die aus dem Einsatz abgelösten Atemschutzgeräteträger erfrischten sich an schattigen Plätzen mit Getränken und zum Teil auch mit einer Dusche aus der Löschwasserleitung.

Das erlösende "Feuer aus" kam schließlich um ca. 11:15 Uhr.

Danach wurden nach und nach die Gerätschaften zurückgenommen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit bestückt. Außerdem wurde das Gebäude von der Strom-, Wasser- und Gasversorgung getrennt.

Insgesamt waren acht Trupps á zwei Personen unter Atemschutz im Gebäude eingesetzt. Zwei Atemschutztrupps standen während der gesamten Einsatzdauer als Sicherungstrupps bereit. Zur Brandbekämpfung wurden drei C-Rohre sowie das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ahnatal, Fuldatal, Kassel und Vellmar sowie des DRK und der Polizei vor Ort.

Einsatzkarte
Ausgerückte Fahrzeuge:

KDOW (a.D.)

ELW 1

LF 16/12

DLK 23/12

LF 16

TLF 16/25

GW-N
 
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